Servus am Koschutahaus der Naturfreunde in den Karawanken

KLETTERN

Kletter- und Bergtouren auf die Koschuta.

Aus Sicherheitsgründen möchten wir auf das richtige Verhalten am Berg hinweisen:

  • Alle Berggeher werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Aufstieg auf denn Koschutnikturm oder Lerchenturm nur mit dafür geeigneten Schuhen und entsprechender Ausrüstung bewältigt werden kann!
  • Für die Klettersteige ist eine entsprechende Klettersteigausrüstung (Helm, Klettersteigset) zwingend erforderlich!
Klettersteig-Sets können beim Hüttenwirt Michael ausgeliehen werden!
  • Abgesehen von der Ausrüstung müssen alle Berggeher beachten, dass für diese Touren Erfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Konditionsstärke Grundvoraussetzung ist!
  • Voraussetzung für eine unfallfreie Bergtour ist eine sorgfältige, detaillierte Tourenplanung und dass der Aufstieg nur bei sicherem Wetter erfolgt.
  • Am Berg unerfahrene Wanderer oder Kletter-Anfänger sollten auf alle Fälle nur in Begleitung erfahrener Bergführer die Anlagen benutzen.

Geprüfte BergwanderführerInnen stehen im Bergsteigerdorf Zell zur Verfügung, müssen aber rechtzeitig (zumindest 2 Wochen vor Tourbeginn) gebucht werden.
Anfragen und Buchungen beim Hüttenwirt Michael Schütz  telefonisch unter +43 (0) 4227 71 10 oder auf unserer Kontaktseite.

Der Gebirgsstock der Koschuta (Košuta) mit dem Koschutnikturm ist Teil der Karawanken. Mit einer Länge von 14 Kilometern bildet sie im Süden Kärntens einen Teil der Grenze zu Slowenien.
In den letzten Jahren wurden die Klettersteige saniert, erneuert oder neu erschlossen.
So findet der Bergfex eine Mischung aus Routen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade.

Klettersteig Lärchenturm:
Der Klettersteig auf den Lärchenturm ist der anspruchsvollste Klettersteig (Schwierigkeitsgrad C/D) in den Karawanken.
Einstieg zum Klettersteig vom Koschutahaus durch das Nordkar in einer knappen Stunde.
Über eine Felsstufe stellt sich die erste schwierige Stelle (D) entgegen, danach folgt eine längere Querung nach Westen.
Dort wieder über steiles, stufiges Gelände aufwärts bis unmittelbar unter die Gipfelnadeln (hier setzt auch der Notabstieg an!).
Nun bestehen die Möglichkeiten, schwieriger direkt (D), oder in einer Schleife nach rechts (C–D) zum Gipfel anzusteigen.
Den Gipfel ziert ein mannsgroßer Haken mit Karabiner.
Der Abstieg in die Lärchenscharte erfordert noch einmal kräftiges Zupacken (D). Dann folgt der Anstieg im freien Gelände (UIAA I) bis auf den Lärchenberg, wo man auf einen bez. Weg entlang des Grates trifft.
Nach Osten die Breitwand und nachfolgend den Kainradlturm überschreitend, erreicht man die Ausmündung des ÖTKSteiges und Abstieg zum Koschutahaus.

Koschutahaus – Lärchenturm: 700 Hm, 2 – 3 Stunden;
Lärchenturm – Lärchenberg – Breitwand – Kainradlturm (250 Hm) – Koschutahaus 2,5 bis 3 Stunden.

Koschutnikturm (2.136 m)
Klassische Klettertour:
Die Route ist ein Klassiker im IV. Schwierigkeitsgrad.haengebruecke_koschutnikturm
Den Einstieg zum Klettersteig erreicht man vom Koschutahaus über den KGW und durch das steile Obere Koschutnikkar in etwa 1 Stunde, 15 Minuten.
Es empfiehlt sich, im Aufstieg die untere Variante zu nehmen, welche sich im oberen Teil nach einer spektakulären Hängebrücke wieder mit der anderen Variante vereinigt (B–C).
Über einige Felsstufen erreicht man den Grenzkamm. Nun nach Osten die Westschlucht-Scharte überschreiten und in leichtem Felsgelände (bis I) auf den Koschutnikturm.
Im Abstieg nimmt man besser die obere Variante (im Abstieg vor der Hängebrücke links halten!) (ebenfalls B–C), sonst wie Anstieg.
Aufstieg Koschutnikturm:
900 Hm, 2 – 3 Stunden;
Abstieg: 1,5 Stunden.

Bergführernadel (ca. 1.800 m)
Aufstieg: Vom Koschutahaus auf dem KGW nach Westen auf den Lärchenrücken und weiter, bis man links oben unter der enger werdenden Rinne eine etwa 25 m hohe Felsnadel sieht.

Nun steil zu dieser hinauf und über ihr an die Wand;
1 Stunde.
Route: Auf einem Felsband nach links bis auf gleiche Höhe mit der Nadel.
Hier einen sicheren Ankerpunkt setzen (alte Bohrhaken gründlich prüfen!).
Mit Seilwurf über die Nadel diese entweder von unten besteigen (Schwierigkeitsgrad VII), oder besser, nach Verankerung des freien Seilendes unten, am Seil hinüber hangeln.
Abstieg: wie Aufstieg.

Die Tourenbeschreibungen wurden von http://www.bergsteigerdoerfer.at entnommen.